Einzigartiger Schreibstil als roter Faden

Dilla in eine Schublade zu stecken, ist nahezu unmöglich. Sowohl in ihrer Musik als auch in ihrer Künstleridentität gab es von Anfang an nur ein Leitmotiv, und das ist Dilla selbst. Mit schnellen Beats, Einflüssen aus dem Indie, Punk und Tech-House hat sie sich 2021 mit ihren ersten Veröffentlichungen schnell einen Platz in den Herzen unzähliger Musikliebhaber:innen erarbeitet, der sich mit jedem weiteren Genre- und Richtungswechsel nur noch stärker manifestiert. Heute kann man sich in ihrer Diskografie von tiefen Balladen über frische NDW-Sounds ohne Probleme zu Punk, Funk, Hip-Hop und Pop bewegen. Dass ihre Hörendenschaft ihr trotz der vielen Abwechslung treu bleibt, liegt zu großem Teil an Dillas einzigartigem Schreibstil, der diverse Genre-Konstrukte wie ein roter Faden miteinander verstrickt. 

Seit sie denken kann, hat Musik eine große Rolle in Dillas Leben gespielt, so war von klein auf klar, welchen Weg die jetzt Anfang Zwanzigjährige früher oder später einschlagen will. Schon mit 13 Jahren begann sie, eigene Songs am Klavier zu komponieren und ihre Gedichte zu vertonen, bis der Wunsch, diese Musik aufs Band zu bringen, so groß wurde, dass sie es als Teenager vom Dorf selbst in die Hand nehmen musste. So begann die Karriere, nicht nur als Songwriterin und Sängerin, sondern auch als Produzentin, was ihr ermöglichte, vollkommen autonom an ihrem Sound zu feilen.

Da die Künstlerin zweisprachig aufgewachsen ist, waren ihre ersten Veröffentlichungen 2018 überwiegend englische Songs, die bis heute unter ihrem bürgerlichen Namen Amadea zu finden sind. Nach ihrem ersten Studienjahr im Fach Musikproduktion folgte sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion dem Rat ihres Dozenten, nach Berlin zu ziehen, um den Traum von ihrer Musik leben zu können, in die Realität umzusetzen. Im Sommer 2021 veröffentlichte die Künstlerin dann zusammen mit TimmyT ihre erste deutsche EP “Vier Tage in Berlin”, die ihre Ankunft in der kreativMetropole komplettiert. Wenige Monate später erschien mit „Photosynthese” feat. WG-Mitbewohnerin Emi x Dillas erster millionenfach gehörter Hit.

Seither ist sie genreübergreifend in aller Munde, performt freitags auf Rap-, samstags auf Indiepop- und sonntags auf Techno-Festivals, begleitete Kraftklub, Herbert Grönemeyer, Schmyt, Nina Chuba und weitere KünstlerInnen diverser Größenordnungen auf ihren Tourneen und spielte im Frühjahr 2022 ihre erste eigene ausverkaufte Tour.

Im Oktober 2023 erschien dann Dillas Debütalbum „Also bin ich“ und im Frühjahr 2024 folgte die dazugehörige ausverkaufte Headlinetour. Auf dieses erste Album, welches den Schulterschluss zwischen New Wave und Liedermachertum wagt und schafft, folgt eine Zusammenarbeit mit der Legende Herbert Grönemeyer. Dilla interpretiert „Männer“ neu. Mit anschließenden Songs wie „Willst du“ feat. Emi x und neuen Techno-/Hyperpop-Interpretationen der eigenen Albumsongs findet sie danach zu ihren Wurzeln zurück und beweist erneut: Egal was, Hauptsache Dilla!

 

Datum

Samstag, 15. August 2026

Support

tba

Foto

Anna-Lena Färber

Uhrzeiten

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr

Ort

Landesmuseum Mainz
(Innenhof)
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

Vorgeschmack

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Das „Fenster Zum Hof“-Open Air • Mainz ist ein Konzertformat im Innenhof des Landesmuseums Mainz, bei dem die freie Konzertagentur Musikmaschine vor allem deutsche Bands und Liveacts aus den Bereichen Indie, Pop, Rock, Elektro, Folk, Hip-Hop und Singer-Songwriter präsentiert, die über den Newcomer-Status hinaus sind. Diese Headliner werden mit den besten Nachwuchs-Künstler:innen aus Rheinland-Pfalz kombiniert.

Als Plattform für junge anspruchsvolle Livemusik, in der es um innovative musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau geht, zeigt das FzH jedes Jahr aufs Neue: Hier wird nicht Musikgeschichte wiederholt, sondern Neues geschaffen. Die gebuchten Artists verschließen nicht die Augen, sondern verbreiten Hoffnung und Optimismus, gerade im Bewusstsein der leider momentan recht schlimmen Realitäten. Und wenn die Musikmaschine den Innenhof in ein Festivalgelände verwandelt, gilt stets: Tanzen geht immer!

Beim FzH haben u.a. Mine, Kapelle Petra, Die Sterne, Peter Licht, Die höchste Eisenbahn, Wallis Bird, Jeremias, Mayberg, Enno Bunger, The Gardener & The Tree, Blackout Problems, Chefket, Dota, Kytes oder auch Jupiter Jones gespielt und das Ziel der Konzertagentur bleibt es, jeden Sommer innovative und unabhängige Livemusik in der schönsten Venue der Medien- und Universitätsstadt Mainz anzubieten.

Das FzH-Format startete unter dem Eindruck des ersten Lockdowns 2020 als Streaming-Show in der Kulturlocation „Altes Postlager“ in Mainz. Dann wurde es als spontan improvisiertes Open Air im Innenhof des Landesmuseums weitergeführt und hat sich inzwischen als jährliche Konzertreihe etabliert.

Die diesjährige Ausgabe bietet zwölf Termine zwischen dem 24.Juli und dem 23. August 2026.


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